Presse

MainPost - Auch der 1. FC Nürnberg ist von der Idee überzeugt

(MainPost, 06.05.2015) Fortan gibt es einen eigenen Stützpunkt für talentierte Fußballmädchen in Unterfranken Nachdem die Pilotphase des Nachwuchsförderzentrums für Juniorinnen in Unterfranken erfolgreich verlaufen ist, haben die fünf Partnervereine gemeinsam mit dem Sportzentrum und der Bildungsforschung der Universität Würzburg die dauerhafte Etablierung des Stützpunktes für talentierte Fußballspielerinnen in der Region beschlossen.

Das Nachwuchsförderzentrum für Juniorinnen Unterfranken (NFZ) richtet sich mit seinem vereinsübergreifenden Angebot an Mädchen, die nicht nur Fußball spielen wollen, sondern dies zudem auch richtig gut können. Da diese Mädchen bislang in den Stützpunkten des DFB kaum eine dauerhafte Chance haben, wurde vor einem Jahr das bayernweit einzigartige Pilotprojekt eines Stützpunktes nur für Spielerinnen gestartet.

„Wir haben in Bayern seit 2010 fast ein Viertel aller Mädchenteams in Bayern verloren“, beschreibt der Projektleiter und -initiator Heinz Reinders von der Universität Würzburg die kritische Entwicklung. „Deshalb wird es dringend Zeit, dass wir uns dem Mädchenfußball mit einer eigenen Infrastruktur widmen“, ergänzt Olaf Hoos, der das NFZ von sportlicher Seite gemeinsam mit Gernot Haubenthal leitet. „Das NFZ ist ein zentraler Bestandteil zur Stärkung des Mädchenfußballs in der Region“, so Hoos weiter.

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Das NFZ im Bayerischen Fernsehen

(10.10.2014, BR) Das Bayerische Fernsehen hat unsere NFZ-Spielerinnen besucht und berichtet über das Konzept des Förderzentrums. Daraus ist ein schöner Beitrag geworden, der einen kleinen Einblick in unsere Talentförderung gibt.

 

Bayerischer Rundfunk berichtet über NFZ

(bayern1, 23.09.2014) In Bayerns einzigen Nachwuchsförderzentrum (NFZ) für Mädchenfußball in Würzburg hat am Dienstag (23.09.14) das Training begonnen. Dem neuen Leistungskader gehören 20 Mädchen im Alter von acht bis zwölf Jahren an.

Das NFZ ist eine Kooperation des Sportzentrums der Universität Würzburg und vier Vereinen aus Stadt und Landkreis Würzburg – dem TSV Gerbrunn, dem SC Heuchelhof, dem SV Veitshöchheim und dem TSV Lengfeld. Neben fußballerischen Trainingseinheiten werden die Leistungen der Mädchen ständig gemessen und die Spielerinnen pädagogisch und psychologisch betreut. Ziel ist es, das besondere Potenzial der jungen Spielerinnen besser auszuschöpfen.

Mädchen sollen separat gefördert werden

Da bei der üblichen Talentförderung durch den Deutschen Fußball Bund (DFB) und den Bayerischen Fußball Verband (BFV) aber beide Geschlechter gemeinsam trainiert werden und die Zahl an Mädchen in den Verbandsstützpunkten eher gering sei, wolle man hier gegensteuern, so Olaf Hoos, wissenschaftlicher Leiter des Sportzentrums.

FFussball-Magazin: "Neue Wege in der Nachwuchsförderung"

(FFusball-Magazin 07/2014) In Unterfranken hat die Universität Würzburg gemeinsam mit fünf Vereinen das Nachwuchsförderzentrum für Juniorinnen (NFZ) gegründet. Ziel dieses innovativen Ansatzes ist die moderne Leistungsförderung für talentierte Spielerinnen am Stützpunkt und in den Vereinen.



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Kolumne im FFussball-Magazin über die Mädchenförderung

Chaos bei der Mädchenförderung?

In Deutschland gibt es zwar Richtlinien des DFB, regional jedoch unterschiedliche Ansätze bei der Mädchenförderung. Wenn aber der Königsweg noch unklar ist, müssen Experimente doch erlaubt sein.

Von Heinz Reinders

Deutschlands Fußballfrauen sind Weltspitze. Aktuell rangieren sie knapp hinter den USA auf Platz 2 der FIFA-Weltrangliste. Und damit das so bleibt, hat sich der DFB für die Talentförderung einiges vorgenommen: Talentsichtungen ausbauen, zusätzliche Stützpunkt-Trainer, Schul-Kooperationen und Perspektivspielerinnen sportlich und beruflich fördern. Und allgemein gilt für den DFB, dass Leistungsspielerinnen bei den Jungs trainieren, spielen und gemeinsam an den Stützpunkten mit Jungen gefördert werden.

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Neues aus der Wissenschaft

Anlass für die Übersicht zu Möglichkeiten des jahrgangsversetzten Spielbetriebs von Mädchen bei den Jungen ist zum einen der Umstand eines nachweislichen, körperlich-motorischen Vorsprungs von Jungen gegenüber Mädchen ab der Grundschulzeit. Zum anderen bietet der Deutsche Fußball-Bund durch seine Jugendordnung den Landesverbänden die Möglichkeit, Juniorinnen altersversetzt im Spielbetrieb der Junioren einzusetzen. Insgesamt zeigen die untersuchten Jugend- und Spielordnungen der Landesverbände eine deutliche Hinwendung zu den Grundsätzen des Deutschen Fußball-Bundes. Mehr dazu...