FFUSSBALL-Magazin über NFZ-Studie

(17.11.2016; FFussball-Magazin) Eine Studie bei über 1.300 Jugendfußballvereinen zeigt, dass der Mädchenfußball auf eine große Krise zusteuert. Viele Vereine wünschen sich den Wandel und eine Abkehr von der offiziellen Linie des DFB. Das berichtet dass FFussball-Magazin in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe.

So schlecht ging es dem Mädchenfußball in Deutschland seit vielen Jahren nicht mehr. Die Zahl der im DFB als Mitglieder gemeldeten Mädchen bis 16 Jahren ist zwar seit 2010 mit ca. 330.000 Spielerinnen konstant geblieben. Hinter dieser Zahl verbergen sich aber offenbar mehr „Karteileichen“ als bislang gedacht. Denn die Anzahl gemeldeter Mädchenteams ist ein besserer Indikator dafür, wie viele Mädchen der größte Einzelsportverband der Welt wirklich für Fußball begeistern kann. Und hier sehen die Zahlen seit 2010 deutlich düsterer aus. 

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Neues aus der Wissenschaft

Anlass für die Übersicht zu Möglichkeiten des jahrgangsversetzten Spielbetriebs von Mädchen bei den Jungen ist zum einen der Umstand eines nachweislichen, körperlich-motorischen Vorsprungs von Jungen gegenüber Mädchen ab der Grundschulzeit. Zum anderen bietet der Deutsche Fußball-Bund durch seine Jugendordnung den Landesverbänden die Möglichkeit, Juniorinnen altersversetzt im Spielbetrieb der Junioren einzusetzen. Insgesamt zeigen die untersuchten Jugend- und Spielordnungen der Landesverbände eine deutliche Hinwendung zu den Grundsätzen des Deutschen Fußball-Bundes. Mehr dazu...